Fastenzeit – Zeit für einen Neuanfang!

Ideal zur Fastenzeit möchte ich dir hier im Blog nun einige Anregungen geben. Du kannst nun die all umschwebende Kraft nutzen und auch ins Fasten einsteigen. So wie es das globale Mantra zu Weihnachten mit den Völlereien und Zunehmen gibt, kannst du jetzt ideal Entgiften und Fasten, denn viele halten sich dran und nutzen diese 40 Tage. Schau dir auch die Videos auf meinem Youtube Kanal dazu an!

Was möchte ich dir mitgeben? Starte mit Morgen oder Donnerstag mit leichter bzw. basischer Kost und versuche wirklich 3 Tage (z.B. Freitag, Samstag und Sonntag) Saftfasten mit frisch gepressten Säften, Basensuppe, Basentee, Bittersalz oder Senesblättertee, Einlauf und Zeolith, Spirulina oder die Share Pflaume zu entgiften. Danach kannst du wieder in das basische Fasten umsteigen. Aber du solltest wirklich 3 Tage intensiv und enthaltsam dran bleiben und durchhalten.

Warum?

Eine Fastenzeit wirkt reinigend auf den ganzen Organismus, nicht nur auf den Körper und seine Organe, sondern auch auf die Seele.

Viele Leiden, darunter Asthma, Bronchitis, Krebs, Herzkranzgefäßerkrankungen und hoher Blutdruck hängen unter anderem damit zusammen, dass wir Umweltgiften ausgesetzt sind. Jedes Jahr werden tausende Tonnen Umweltgifte und Motorabgasen freigesetzt und lagern sich in Wasser und Boden ab. Unsere Leber ist einer großen Menge von Chemikalien wie zum Beispiel Alkohol, Lösungsmitteln, Pestiziden, Herbiziden und Nahrungsmittelzusätzen ausgesetzt. Die Störung der natürlichen Ökologie der Bakterien im Darm durch ballaststoffarme Nahrung steigert die Giftaufnahme im Körper und erzeugt Allergien und Schädigungen des Immunsystems. Bei stark eiweißhaltiger Nahrung müssen unsere Nieren immer mehr giftigen Abfall wie Ammoniak und Harnstoff ausscheiden. Entgiftung ist dringend anzuraten!

Wer darf nicht (selbstständig) fasten?
Wer an einer chronischen Krankheit leidet und regelmäßig Medikamente einnehmen muss.
Wer depressionskrank ist oder nach einer schweren Krankheit noch geschwächt ist.
Eine schwangere Frau oder stillende Mutter. Bei ihr können durchs Fasten herausgelöste Umweltgifte in den Kreislauf des Kindes gelangen und dort Schäden verursachen.
Wer alt und pflegebedürftig ist und dessen körperliche und geistige Fähigkeiten bereits eingeschränkt sind.
Jugendliche ohne Begleitung durch Eltern, Erzieher oder Fastenleiter(in).
Wer untergewichtig ist, an Magersucht oder einer anderen psychogenen Essstörung leidet (z.b. Bulimie).
Wer nicht ohne Bedenken und Ängste ins Fasten gehen könnte.

Wer darf fasten?
Herz-Kreislauf-Erkrankungen
arterielle Hypertonie/Hypotonie
zur Infarktprophylaxe
Herzrhytmus- und Überleitungsstörungen
Durchblutungsstörungen
Stoffwechselerkrankungen
Hyperlipidämie (zu hohe Cholesterin und Triglyceride)
Diabetes mellitus
überhöhte Harnsäure und Gicht
Adipositas, auch bei Übergewicht mit überlastungsbedingter Arthrose (und anderen Begleiterkrankungen)
Hauterkrankungen
Ekzem, Nesselsucht
Neurodermitis
Psoriasis
Akne
Verdauungsstörungen
Obstipation
Abführmittelgebrauch- und Missbrauch
Magen-Leber-Galleleiden
Verdauungsstörungen
Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüre
Nahrungsmittelallergien
Atemwegserkrankungen
Asthma bronchiale
chronische asthmoide Bronchitis (nicht aber schwerste Form)
chron. Schnupfen
chron. Kehlkopfentzündung
bei erhöhter Infektanfälligkeit
Erkrankungen des Bewegungsapparates
entzündliche und degenerative Gelenkserkrankungen
chronisch-rheumatische Arthritis
Nierenerkrankungen
chronische, nichtinfektiöse Nierenleiden
Gynäkologisch Indikationen
Regelstörungen
Konzeptionsschwierigkeiten
klimakterisches Syndrom
Vegetative Störungen
Erschöpfungszustände
Leistungsabfall
stressbedingte Störungen
Migräne
Psychische Erkrankungen
Suchtverhalten wie z.B. Nikotin und Alkohol
Angstpsychosen
Schlafstörungen

Die 4 Grundregeln des Fastens
Nichts essen, nur trinken: Tee, Gemüsebrühe, Obst- oder Gemüsesäfte und Wasser, soviel der Durst verlangt.

Alles weglassen, was nicht lebensnotwendig ist. Alles was zur Gewohnheit geworden ist, dem Körper aber während der Fastenzeit schadet: Nikotin, Alkohol, Süßigkeiten, Kaffee; Medikamente so weit entbehrlich – auf jeden Fall keine Entwässerungstabletten, Appetitzügler und Abführmittel.

Sich vom Alltag lösen: Heraus aus beruflichen und familiären Bindungen. Weg vom Terminkalender und vom Telefon. Verzicht auf Illustrierte, Radio, Fernsehen, sondern – in sich gehen, vielleicht meditieren.

Sich natürlich verhalten: Das tun, was dem Körper guttut, wonach der Körper verlangt. Schlafen, Wandern, Sport treiben, schwimmen, lesen, gute Musik hören etc.

Aufbautage

Wenn du nun 3 Tag durchgehalten hast findest du hier eine Anleitung zum Aufbauen.

1. Aufbautag:

Frühstück:
Fastenbrechen mit dem Apfel (gedünstet oder roh), eine große saftige Karotte oder ev. eine Birne

Mittag:
Knäckebrot (2-5 Scheiben) mit Magertopfen, ev. frischem Gemüse (aus biolog. Anbau), ¼ l Buttermilch oder Sauermilch

Abend:
1 Salat (ohne Essig) ev. eine gedünstete Kartoffel oder gedünstetes Gemüse

2. Aufbautag:

Frühstück:
Eingeweichte Pflaumen (2-3) u anschließend auch das eingeweichte Wasser trinken
1 Müsli (Achtung: unbedingt eingeweicht oder gekocht!!!)

Mittag:
Salat, gedünstetes Gemüse und Kartoffeln, oder Reis
Mit Ölen und Fetten sehr sparsam umgehen

Abend:
¼ l Buttermilch (gut für die Fettverbrennung), Knäckebrot u Magertopfen (leicht gewürzt!!)

Achtung: in den ersten 5 Tagen kein Fleisch, nicht viel Fett, wenn dann pflanzliches (natürlich kaltgepresstes Fett) bzw Öle, versuchen auf biolog. Lebensmittel zu achten! Eher auf Vollkornknäckebrot greifen. Und Getreide in gekochter Form ist erlaubt!!!

3. Aufbautag:

Frühstück:
Eingeweichte Pflaumen und Wasser
Müsli (eingeweicht oder gekocht), frisches Obst
Knäckebrot, frisches Gemüse und einen Magertopfen mit Kräutern und Gewürzen zu einem Aufstrich gemacht

Mittag:
Kartoffeln, Reis, Gemüse, Salat, Getreide jeglicher Art
Nachspeisen mit Trockenfrüchten, Buttermilch, Honig, etc

Abendessen:
Da das Mittagessen schon etwas üppiger wird, würde ich das Abendesse als kleine Mahlzeit verwenden und eher leichtere Lebensmittel und leicht verdauliche verwenden.

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Dieses Skript soll dir als hilfreicher Begleiter dienen und dich auf neue Ideen und Impulse bringen.
Entschlacken und Fasten für Gesunde. Aussagekräftig, umfangreich und dennoch spannend. Was steckt dahinter? Passend zur Jahreszeit und auch zum Beginn der jährlichen Fastenzeit könnte es nicht besser passen, sich mit diesem Thema auseinander zusetzen. Aber nicht nur das. Anstoß genug, um Inne zu halten und sich über sich selbst und seine persönliche Lebensweise bewusst zu werden. Vielleicht auch Motivation genug, um lästige Ernährungsgewohnheiten und vielleicht eher „fade“ Lebenseinstellungen umzukrempeln, zu verändern und frischen Wind in das persönliche Leben zu bringen?

Gewicht reduzieren, entgiften und entschlacken statt speichern. Sich bewegen, entspannen und dabei wohl fühlen…

Viel Freude und Spaß wünsche ich dir!

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