Immer wieder VOLLGAS – Mama halt, oder?

Also, wenn ich aufstehe, dann schnell Mal die Küche machen, saugen, Frühstück zubereiten. Aja, Öl ziehen, Haare machen. Schatz wickeln, anziehen. Yoga Übungen machen. Schnell die Wauzis raus. Alles vorbereiten. Ja nicht aufs Handy schauen, dann sind gleich noch mehr Verpflichtungen. Ah, ein Anruf. Soll ich abheben oder später zurückrufen? Wann ist später? Wenn Elias schläft?

Puh, mir wird echt nicht langweilig.
Das ist total merkwürdig. Wirklich.
Kennst du das auch?

Halt. Stop. Was geht da ab?

Die volle Achterbahn in meinem Kopf. Ruhe bewahren. Eines nach dem anderen tun. In Ruhe. Gelassenheit und Freude.
Leichte gesagt.

Mach nicht so viel. Du machst viel Zuviel. Was noch? Ich musste schon einiges hören. Aber…. es ist doch meine Entscheidung und wenn es mir nicht gut ginge, dann würde ich es nicht tun. Ich schöpfe ja tatsächlich Kraft daraus. Weil ich das tue was ich liebe. Es ist wirklich so. Kennst du denn Moment noch, wenn du schwer verliebt bist? Es läuft alles so einfach. Man sagt, man hat die rosa Brille auf. Damit scheint es sich aber gut zu leben. Was solls? Oder?

Tatsächlich. Es geht um meine Einstellung, um meine Werte und um meine Veränderungen. Ich liebe es und ich bin offen dafür mich einfach weiterzuentwickeln. Ich habe mich immer bemüht ja keine Fehler zu machen und heute stehe ich dazu, ich bin ein Mensch und es muss mich nicht jeder mögen. Aber ich schenke jedem Menschen einen positiven Gedanken, denn das habe ich gelernt, es fällt auf mich sonst zurück.

Aber … kennst du die Geschichte mit dem Vater, der in den Zug steigt mit seinen 3 Kindern. Er Setzteich hin, schaut aus dem Fenster und seine 3 Kinder sind aufgebracht, stürmen durch den Wovon und wüten herum. Einfach haltlos. Ein andere Passagier beobachtet das ganze Spektakel, fühlt immer mehr mit hinein und wird schon wütend, weil die Kinder sicher immer schlimmer benehmen und der Vater keine Regung zeigt. Bis das der Passagier aufsteht zum Vater geht, wütend und mit drohender Stimmer meint: Was den mit ihm los sei, ob er denn nicht sieht, was seine Kinder da veranstalten. Der Vater völlig entgeistert, entschuldigt sich sofort und sagt mit leiser Stimme: es tut mir leid, ich habe es nicht mitbekommen. Wissen sie, die Mutter der Kinder ist soeben gestorben und wahrscheinlich ist das ihre Art es zu verarbeiten. Es tut mir aufrichtig leid.

So kann es gehen. Urteile nicht voreilig. Versuche trotzdem immer offen, ehrlich und höflich zu bleiben. Du kennst es bestimmt nur zu gut von dir liebe Mama, wenn du einen Rat von anderen bekommst. Meist hat dieser Rat nichts mit dir zu tun, aber es befriedigt dein Gegenüber. So ist es auch hier.

Erkennst du das und lässt dich nicht von den anderen verunsichern, dann kommst du immer mehr in deine Kraft. Aber auch hier rate ich dir, dass du endlich anfängst deinen Selbstwert aufzubauen und neue Möglichkeiten öffnen sich dir.

Da bin ich auch schon bei der Mama Auszeit. Die kann so einfach sein. Eine Auszeit von diesen Gedanken, von Personen, die einem immer alles vorkauen oder sogar besser wissen und wollen, dass wir die Dinge so machen, wie sie gerne hätten.

Eine Auszeit von der blöden Einstellung, die wir in uns tragen. Dinge nicht zu schaffen, nicht erreichen zu können. Ja, warum sollen wir sie nicht erreichen können. Was soll uns daran hindern? Letztendlich wirklich wir uns selbst…

Halte dir das vor Augen und gehe neue Wege.

Alles Liebe
Denise

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