Genieße die Schwangerschaft – unterstützende Anregungen!

Die Schwangerschaft ist eine besondere Zeit und nicht jede werdende Mama hat das Glück, dass es ihr gut geht. Allerdings glaube ich aus eigener Erfahrung, dass es sehr viel Wert ist, wenn man sich bewusst und so gut es geht vitaminreich ernährt. Mir persönlich ging es in den ersten 2 Monaten auch gar nicht so gut. Ich hatte oft eine Übelkeit, konnte deswegen auch nicht wirklich gut essen und meine Lieblingsnahrungsmittel habe ich in der Zeit auch gehasst. Warum auch immer…

Grünes konnte ich in den ersten Monaten gar nicht mehr anschauen, obwohl ich immer meinen Smoothie und viel Salat geliebt habe. Und so hat sich auch mein Verlangen und mein Geschmack in der Schwangerschaft immer wieder verändert. Was aber auch zeigt, dass der Körper genau weiß was er möchte.

Erstaunlicherweise hat es aber nicht lange gedauert, bis ich wieder zu meinen Lieblingssachen gekommen bin. Ich hatte eigenartige Phasen. Unter anderem war aber auch ein vegetarischer Kebap dabei – ich hatte so einen Gusto drauf, aber mir wurde dann immer schlecht, wenn ich ihn gegessen hatte, so gab ich irgendwann auf.

Ich hatte Zeiten, da musste ich ganz viel Obst essen. Ich aß auch sehr würzig, aber auch sehr scharf. Ich hatte großes Verlangen nach Gemüse und Kartoffeln, aber den größten Heißhunger hatte ich auf Obst. Und das veränderte sich – einmal hatte ich Heißhunger auf Äpfel, dann Bananen, Pfirsiche usw.

Ach ja, ich war auch noch süchtig auf Apfelessig naturtrüb. Der musste immer beim Essen dabei sein. Vor allem in den Suppen. Aber natürlich auch ganz viel im Salat. Es ist erstaunlich, was mein Sohn jetzt alles gerne isst. Er mag auch gerne würzig, liebt Obst usw. Und trinkt am liebsten den Saft vom Salat…

In der Schwangerschaft nahm ich eigentlich nur den Bauch zu und konnte bis zum Schluss die selbe Kleidung tragen. Ich war sehr froh darüber, da ich mir das Geld für unser Kind aufsparen wollte. Insgesamt nahm ich 10 – 12 kg zu, aber ich war 2 Wochen nach der Geburt 1 kg unter meines Ausgangsgewichtes.

Hier nun Tipps, die ich gemacht habe, während ich Schwanger war:

  • Ich ging regelmäßig, wenn nicht sogar täglich in den Wald – der Vorteil, wenn man einen Hund hat, da muss man raus – egal zu welcher Wetterlage.
  • Ich habe bis zum Ende des 8. Monats Gymnastik gemacht – auch unterrichtet und hab regelmäßig sanfte Bewegungen praktiziert.
  • Basenbäder
  • Meditation
  • Yoga
  • Atemübungen
  • Bauchmassagen
  • Viel Sonne
  • Bewusstes, basisches Essen mit ein paar Aussetzern, die mir leider nur noch mehr Übelkeit bescherten.
  • Menschen und eine angenehme Gesellschaft, die dir gut tut!

Was kannst du noch tun?

Ich bin leider keine Wasserratte, aber regelmäßiges Schwimmen unterstützt dein Gewebe und hält dich fit. Wenn du darauf Lust hast, dann mach es.

Vorbeugend kannst du mit Jojobaöl deinen Bauch massieren, damit dir keine Streifen zurückbleiben. Wenn du aber auf die Ernährung schaust, wirst du damit wenig Probleme haben.

Was die Ernährung betrifft gibt es auch keine Ausreden. Schau wirklich, dass du viele Vitamine über Kräuter und Gewürze zu dir nimmst. Vorweg konntest du einiges lesen. Und denke daran, du tust dir und vor allem deinem Baby was entscheidend wichtig und richtiges. Und du tust es nicht nur für dich.

Man glaubt gar nicht wie viele Allergien und Krankheiten schon mit der Ernährung der Mutter in der Schwangerschaft entstehen. Informiere dich mehr darüber. Nimm gute Beratung in Anspruch und habe Durchhaltevermögen und Entscheidungskraft. Das ist das Beste was du als werdende Mama machen kannst.

Gedanken

Vorhin habe ich dir schon den Tipp gegeben, dass du schaust, dass du dich mit Menschen verbindest, die dir gut tun. Halte dich wirklich daran und beobachte bewusst, ob du auch immer wieder negativ denkst, Angst hast oder unsicher bist.

Am einfachsten kannst du dieses Problem lösen, wenn du Dinge tust, die du liebst ,denn da erlangst du Selbstbewusstsein und Vertrauen und du wirst immer stärker im Umgang mit deinen Ängsten.

Wir können aber nicht immer positiv und gut gelaunt sein, das wäre Betrug. Also stehe wirklich zu dir und erlaube dir selbst auch, den unangenehmen Gefühlen in dir Raum zu geben. Lass sie zu, denn so lernt auch schon dein Kind in dir, besser und leichter mit diesen negativen Situationen umzugehen.

Es ist auch wichtig, dass du dich mit deinem Partner entwickeln kannst. Es ist nicht immer Sonnenschein und gerade in der Schwangerschaft haben wir ja auch unsere Höhen und Tiefen an Gefühlen und vor allem Gefühlsausbrüchen. Da muss unser Partner schon auch einiges aushalten. Kann sein, muss aber nicht sein, dass wir übersensibel reagieren.

Mich persönlich hat die Schwangerschaft sehr stark gemacht und ich habe gelernt zu mir zu stehen und wo ich sonst lange gebraucht habe Grenzen zu setzen, ging in der Schwangerschaft viel einfacher und schneller.

Als Schwangere hat man ja auch so seine Vorteile und die habe ich genossen. Jeder begegnet dir mit einem Lächeln, man wird positiv angeschaut und jeder ist total freundlich. Was das betrifft wäre ich schon gerne immer schwanger… Aber auch schade, man schwanger sein muss, damit die Menschen freundlich sind.

Aber gerade in der Schwangerschaft kann man sich sehr viel an Selbstwert aufbauen und die Zeit positiv nutzen. Lernen schneller nein zu sagen oder eben Grenzen zu setzen.

Noch einmal zur Partnerschaft. Es ist immer wieder eine Herausforderung für die Partnerschaft, da man in Situationen kommt, die man so noch nicht kennt und vor allem ist es eine Herausforderung, da man gemeinsam Verantwortung übernehmen muss und jeder eine andere oder bestimmte Vorstellung von etwas hat.

Das Wichtigste: REDEN!!! Und zuhören. Sich selbst Fehler eingestehen können. Und die größte Kunst: Sich im Partner selbst zu erkennen.

Als Paar ist es aber auch eine besondere Zeit und man kann sich schrittweise vorbereiten. Sehr zu empfehlen ist aber, dass man sich nicht zu viel auferlegt und das nichts perfekt sein muss, bevor das Kind kommt. Oder man noch schnell einiges erledigen muss, was man so ja nicht mehr machen kann.

Das stimmt so nicht. Umso weniger man darüber nachdenkt und umso weniger man braucht, umso einfacher wird es. Das Kind braucht nicht das perfekt eingerichtete Kinderzimmer oder die perfekte Kleidung oder Ausstattung. Und wir eigentlich auch nicht.

Gerade am Anfang braucht dieses kleine Wesen nur uns. Wärme und Liebe. Und alles andere kommt dann von ganz alleine. Ich muss gestehen, wir haben fast nichts gebraucht… Und wir haben auch keine große Hektik aufkommen lassen. Ich habe nie gedacht, ich muss dies und jenes noch schnell machen, weil ich es dann nicht mehr machen kann.

Liebe werdende Mama, lieber werdender Papa, genießt die Zeit der Schwangerschaft. Streichelt oft den Bauch und redet mit dem kleinen Wesen. Wenn ihr den Namen schon wisst bzw. wisst, was es wird, dann redet es darauf an. Erzählt ihm… Teilt mit ihm, was euch bewegt und worauf ihr euch freut.

Übernehmt euch nicht. Geht es langsam an. Ich kann eine Hebamme für zu Hause empfehlen. Natürlich ist es auch gut, wenn du einen Geburtsvorbereitungskurs besuchst oder spezielle Massagen oder Behandlungen in Anspruch nimmst. Für mich persönlich war der tägliche Waldspaziergang und die ausgleichenden Übungen ausreichend.

Denkt dran, ihr verpasst nichts, es kommt eine neue Zeit und man kann gar nicht anders als einfach zu sein und zu tun, denn das kleine Wesen gibt den Ton an… Und als Mama wird man und ist man Mama… Man muss es nicht lernen – der Papa darf nicht vergessen, dass er auch dazugehört, auch wenn das Baby zunächst nur die Mama braucht, brauchen beide den Papa als Unterstützung und Rückhalt.

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