Tipps zum Thema: Beikosten, Stillen und mehr…

Umso einfacher umso besser. Es gibt kein Heilmittel bzw. Rezept für jedermann und auch was die Ernährung,  das Stillen, die einzelnen Lebensmittel und die Nahrungszeiten betrifft. Dennoch kann man sich eines immer bewusst werden: umso einfach umso besser.

Damit ist jetzt nicht das Gläschen (Name erspar ich …) mit der fertigen Kost gemeint, nein die einfachen und natürlichen Lebensmittel.Wenn man kann ist es natürlich immer gut, wenn man stillt, so lange und so gut es geht. Aber auch da soll man sich bewusst sein, dass es für Baby und Mama passen muss. Vorausgesetzt es ist genügend Milch bzw. die Bedingungen vorhanden, dass man stillen kann.Beginnt man nun mit Beikost, gibt es auch da kein Rezept für alle. Es gibt viele gute Bücher, gute Hebammen-Tipps und Ratschläge von jedermann. Aber der beste Ratgeber ist das eigene Baby. Einfach ausprobieren.

Zu empfehlen ist ein Breikocher, es gibt viele verschiedene Varianten in vielen Preisklassen. Wann man nun mit der Ernährung anfängt zeigt auch das Kind und man sollte auch da gut beobachten und reinfühlen können. Mit einfachen Lebensmitteln schonend gegart beginnen. Einfach Kombinationen und frische Kräuter bzw. generell Kräuter sind immer zu empfehlen.
Natürliche Süße von Obst usw. lieben Kinder. Sie brauchen auch nicht unbedingt gesüßte Säfte oder gezuckerte Tees. Wirklich bei der Natürlichkeit und Einfachheit bleiben. So hat das Kind die Möglichkeit seinem natürlichen Geschmackssinn zu folgen und wird nicht beeinflusst von industriell hergestellten Lebensmitteln, die es dann automatisch immer wieder verlangt. Lebensmittel aus unserer Region sind zu empfehlen und hin und wieder auswärtiges Obst und Gemüse einbauen.

Süßkartoffeln liebt fast jedes Kind. Und von den gesunden und guten Lebensmitteln (ebenso basische Lebensmittel) kann man nie zu viel geben. Es gibt keine Mengenangabe oder Grenze nach oben!

Süße kann man unter anderem einmal mit Agavendicksaft oder Birkenzucker einbauen, aber auch da eher wenig. Sie kommen früh genug zu den “nicht zu empfehlenswerten” Süßigkeiten. Aber man soll den Kindern auch nichts verwehren. Hin und wieder Mal beim Eis oder bei der Nachspeise (Kuchen und Co.) mitnaschen lassen und ihnen so eine ausgewogene Ernährung bieten. Sie überessen sich dann bestimmt nicht mit den weniger guten Lebensmitteln. Basentee täglich schadet nicht!

Manche Geschmäcker mag das Kind am Anfang nicht, aber auch da muss man öfter probieren und dran bleiben, denn auch hier gilt, umso vielseitiger umso besser.

Zu den “Fertig-Gläschen” kann ich sagen, sind sie praktisch wenn man schnell etwas braucht oder unterwegs ist. Aber auch hier kann man selbst mit dem Breikocher vorkochen, ins Glas geben, gut portionieren und mitnehmen. Es macht nicht viel Arbeit. Aber auch ich gebe hin und wieder (Geschmäcker und Mischungen, die wir selbst nicht machen) ein Glas. Aber eines aus dem Reformhaus.

Also, viel Spaß beim Experimentieren und Mahlzeiten zubereiten. Wir dürfen unseren Kindern die Welt und den Geschmack zeigen. Und es liegt in unserer Hand ihnen etwas Gutes für ihre Zukunft, ihre Einstellung zur Ernährung und ihr Leben zu tun.

Alles Liebe
Denise

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